Teamentwicklung
Wo immer wir mit Menschen zusammenarbeiten, treffen wir früher oder später auf Phänomene der Gruppendynamik. Denn jedes Team ist eine Art sozialer Organismus. Er durchlebt Entwicklungs- und Reifephasen, kennt Höhen und Tiefen, Ausgeglichenheit und Verspannung. Und er kann auch erkranken und im Extremfall sterben. Der Umgang mit Teamdynamiken ist maßgeblich für den Erfolg eines Unternehmens. Denn gut geformte und gut geführte Teams sind enorm leistungsfähig.

If you want to go fast, go alone
If you want to go far, go together
If you want to go together, be mindful and train hard.
In jeder Beziehung, in jedem Team, in jedem Unternehmen verweben sich Menschen „musterhaft“. In Teams sprechen wir von Gruppenmustern, in Organisationen von kulturellen Mustern. Sprich: Haltungs-, Wahrnehmungs- und Handlungsroutinen werden zur (oft unbewussten) Norm. Für den Einzelnen entsteht ein Verhaltenssog in Richtung Anpassung an die bestehenden Muster – wodurch es zu einer Verstärkung der Muster kommt (Ansteckung)
Das kann – im positiven – zu einem beeindruckenden „Engelskreis“ werden, wo es zu einem regelrechten „Lauf“ kommt, der – getragen von einem Wir-Gefühl – enorme Teamleistungen ermöglicht. Allerdings kann auch das Gegenteil entstehen. Kulturelle Muster, die eine Negativspirale antreiben. Wenn das Vertrauen im Team verloren gegangen ist, wenn nur noch Absicherung im Zentrum steht, wenn „böse Spielchen“ gespielt werden. Dann entstehen sehr schnell Interaktionsmuster, die „Teufelskreisen“ gleichkommen.
Ein einfaches und für alle fassbares Beispiel dafür ist „Unpünktlichkeit in Besprechungen“. Nach kurzer Zeit haben alle Mitarbeiter:innen das Muster internalisiert. Und kommen vorsorglich später als die Besprechung angesetzt ist.








